Neue QR-Code-Zeichnungsmodi in FastReport .NET konfigurieren

2026-04-06

Standardmäßig besteht ein QR-Code aus quadratischen Modulen (Punkten). In der neuen Version von FastReport .NET wurde die Möglichkeit hinzugefügt, diese anzupassen.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Standardmodule durch dekorative Formen wie Kreise, Sterne, Sechsecke und andere ersetzen können. Dazu werden die für die Anpassung erforderlichen Eigenschaften erläutert – nur wenige Optionen für ein einzigartiges Ergebnis.

Für die Änderung des Aussehens der QR-Code-Module stehen drei Eigenschaften zur Verfügung: Shape, Angle und UseThinModules. Jede davon wird im Folgenden beschrieben.

Haupteigenschaften des QR-Codes

 


 

Shape-Eigenschaft des QR-Codes

Die erste und wichtigste Eigenschaft ist Shape. Sie bestimmt die Form der Module. Derzeit stehen 10 Formvarianten zur Verfügung:

1.    Quadrat (Rectangle). Standardansicht des QR-Codes.

Quadrat (Rectangle). Standardansicht des QR-Codes.

2. Kreis (Circle)

Kreis (Circle)

3. Raute (Diamond)

Raute (Diamond)

4. Abgerundetes Quadrat (RoundedSquare)

Abgerundetes Quadrat (RoundedSquare)

5. Horizontale Kapsel (PillHorizontal)

Horizontale Kapsel (PillHorizontal)

6. Vertikale Kapsel (PillVertical)

Vertikale Kapsel (PillVertical)

7. Plus (Plus)

Plus (Plus)

8. Sechseck (Hexagon)

Sechseck (Hexagon)

9. Stern (Star)

Stern (Star)

10. Schneeflocke (Snowflake)

Schneeflocke (Snowflake)

Beispiele für QR-Codes mit allen unterstützten dekorativen Formen finden Sie auf der zweiten Seite des Demoberichts Qr-Codes.frx.

 


 

Angle-Eigenschaft des QR-Codes

Diese Eigenschaft legt den Drehwinkel (in Grad) für jedes Modul des QR-Codes fest. Sie funktioniert nur für die Formen Hexagon (Sechseck), Star (Stern) und Snowflake (Schneeflocke). Bei den anderen Formen wird diese Eigenschaft ignoriert.

 


 

UseThinModules-Eigenschaft des QR-Codes

Die Eigenschaft UseThinModules steuert die visuelle Dichte der Module (Punkte) im QR-Code. Bei UseThinModules = false (Standardeinstellung) nehmen die Module den gesamten verfügbaren Platz in ihrer Zelle ein. Die Punkte berühren sich ohne Zwischenräume, der QR-Code wirkt kompakt und dicht. Bei UseThinModules = true wird die Größe der Module verringert, sodass sichtbare Zwischenräume entstehen. Der QR-Code wirkt aufgelockerter und erzeugt einen Effekt wie ein „Gitter“ oder „Punktmuster“.

 


 

Was die Lesbarkeit von QR-Codes beeinflusst

  1. Suchmuster (Finder Patterns). Die großen Quadrate in den Ecken des QR-Codes, die dem Scanner helfen, Position, Größe und Ausrichtung des Codes zu bestimmen, werden von der Eigenschaft UseThinModules NICHT verändert. Sie bleiben stets in voller Größe, damit der Scanner den Code zuverlässig erkennen kann.
  2. Dekorative Module verbessern das Aussehen des QR-Codes, können aber die Lesbarkeit beeinträchtigen. Nicht alle Scanner erkennen geformte Module gleich gut. Während standardmäßige quadratische Module von allen Scannern ohne Ausnahme unterstützt werden, können dekorative Formen (insbesondere komplexe wie Snowflake und Star) von älteren Scannermodellen und einigen mobilen Anwendungen schlecht gelesen werden. Testen Sie die Lesbarkeit des Codes unbedingt auf verschiedenen Geräten.
  3. Für ein zuverlässiges Scannen ist ein klarer Kontrast zwischen Modulen und Hintergrund erforderlich. Gut funktionieren schwarze Module auf weißem Hintergrund oder dunkelblaue auf hellgrauem. Schlecht lesbar sind hellgraue Module auf weißem Hintergrund sowie farbige Module auf farbigem Hintergrund mit geringem Kontrast. Merken Sie sich die Regel: Die Module müssen deutlich dunkler sein als der Hintergrund.
  4. Die Formen Snowflake und Star haben eine komplexe Geometrie mit feinen Details. Bei kleiner Größe verschwimmen diese Details, und der Scanner kann die Module nicht mehr korrekt erkennen. Verwenden Sie Snowflake und Star daher nur für große QR-Codes. Für kleine Codes wählen Sie Square, Circle oder RoundedSquare. Setzen Sie die Eigenschaft UseThinModules mit Bedacht ein, denn Zwischenräume zwischen den Modulen können die Lesbarkeit bei kleinen Größen beeinträchtigen.
  5. Die Eigenschaft ErrorCorrection beeinflusst ebenfalls die Zuverlässigkeit. Für dekorative Module empfehlen wir die Stufe Q oder H. Beachten Sie, dass eine hohe Fehlerkorrekturstufe die Größe des Codes erhöht, aber die Lesbarkeit verbessert.

 

Fazit. Dekorative Module sind ein Balanceakt zwischen Ästhetik und Funktionalität. Je komplexer die Form, desto höher sind die Anforderungen an Größe, Kontrast und Druckqualität. Testen Sie den fertigen Code vor dem Einsatz in größerem Rahmen immer gründlich.

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